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Personensuchhunde Südhessen e.V.

Wenn eine Person vermisst wird, zählt jede Minute

Wir unterstützen mit speziell ausgebildeten Personensuchhunden die Suche nach vermissten/abgängigen Personen – mit der Hessischen Polizei und Hilfsorganisationen. Mit Verantwortungsbewusstsein, kontinuierlicher Ausbildung und großem persönlichem Engagement.

Gemeinsam auf der Suche

Jede Person besitzt einen individuellen Geruch

Ein speziell ausgebildeter Personensuchhund nimmt diesen Geruch auf und folgt der Spur der vermissten Person.

Jede Vermisstensuche ist anders. Deshalb werden Einsatzmöglichkeiten, Ausgangslage und Suchstrategie individuell beurteilt und mit der Polizei beziehungsweise der zuständigen Einsatzleitung abgestimmt.

Unsere Aufgabe

Hinter jedem einsatzfähigen Team stehen unzählige Trainingsstunden

Die zentrale Aufgabe der Personensuchhunde Südhessen e. V. ist die Unterstützung bei der Suche nach vermissten Personen. Dafür investieren unsere Mitglieder viel Zeit – in Ausbildung, fachliche Vorbereitung und eine besonders enge Verbindung zwischen Hundeführer/in und Hund. Wir nutzen den fachlichen Austausch mit anderen Rettungshundestaffeln und Hilfsorganisationen, sowie gemeinsame Trainingseinheiten.

  • Ausbildung der Personensuchhunde
  • Qualifizierung der Hundeführerinnen und Hundeführer
  • regelmäßige, realitätsnahe Einsatzübungen
  • Fortbildungen und Einsatztrainings
  • Erste Hilfe für Personen und Hunde
  • Einsatzvorbereitung und Dokumentation
  • Sicherheits- und Kommunikationstechnik
  • Zusammenarbeit mit der Polizei und Hilfsorganisationen
Zusammenarbeit mit den Behörden
Klare Aufgabenverteilung ist wesentlich für eine strukturierte Vermisstensuche.

Verlässliche Unterstützung – koordiniert und verantwortungsvoll

Unsere Personensuchhundeteams können von den zuständigen Polizeidienststellen zur Unterstützung bei der Suche nach vermissten Personen hinzugezogen werden. Die Zusammenarbeit erfolgt koordiniert und unter Beachtung der jeweiligen Einsatzleitung.

Erkenntnisse aus einer Suche werden nicht eigenständig öffentlich bewertet oder verbreitet, sondern an die zuständigen polizeilichen Stellen weitergegeben. Die Personensuchhunde ergänzen die polizeilichen Maßnahmen durch ihre besonderen Fähigkeiten, ersetzen diese jedoch nicht.

Unsere Grundsätze

Wofür wir bei jedem Einsatz einstehen

01

Verantwortungsbewusst

Jede Vermisstensuche wird sorgfältig vorbereitet. Die Sicherheit der vermissten Person, der Einsatzkräfte und unserer Teams steht an erster Stelle.

02

Diskret

Vermisstenfälle betreffen besonders sensible Lebenssituationen. Informationen über vermisste Personen und Angehörige behandeln wir streng vertraulich.

03

Qualifiziert

Die Suche erfordert eine fundierte, kontinuierliche Ausbildung. Unsere Teams trainieren regelmäßig unter realitätsnahen Bedingungen.

04

Koordiniert

Unsere Einsätze erfolgen insbesondere mit der Hessischen Polizei und unter Berücksichtigung bestehender Einsatz- und Führungsstrukturen.

05

Engagiert

Unsere Mitglieder stellen ihre Zeit, ihre Erfahrung und ihre persönlichen Fähigkeiten in den Dienst der Suche nach vermissten Personen.

Vermissen Sie eine Person?
Notruf110

Im Zweifel sofort die Polizei unter 110 verständigen

Bei einer akuten Gefahrenlage verständigen Sie bitte unverzüglich die Polizei unter 110 – insbesondere, wenn Kinder, ältere Personen, Personen mit Demenz oder gesundheitlich beziehungsweise psychisch gefährdete Personen vermisst werden.

Eine Person muss nicht erst 24 Stunden vermisst sein, bevor die Polizei verständigt werden kann. Besteht Anlass zur Sorge, sollte sofort gehandelt werden. Alarmierung und Einsatz unserer Personensuchhundeteams erfolgen stets in Abstimmung mit der Hessischen Polizei.

Im Ernstfall

Eine Person wird vermisst – was ist jetzt zu tun?

Schnelles und besonnenes Handeln ist entscheidend. Wenn eine Gefährdung nicht ausgeschlossen werden kann, informieren Sie unverzüglich die Polizei.

01

Polizei verständigen

Rufen Sie bei einer akuten Gefahrenlage die Polizei unter 110 an. Schildern Sie die Situation genau und teilen Sie mit, warum Sie eine Gefährdung vermuten.
02

Informationen bereithalten

Name, aktuelles Foto, Personenbeschreibung, letzte Kleidung, letzter Aufenthaltsort, Zeitpunkt des letzten Kontakts, mögliche Ziele, gesundheitliche Besonderheiten und Medikamente.
03

Persönliche Gegenstände sichern

Ein Geruchsträger, der möglichst ausschließlich von der vermissten Person genutzt wurde, ist enorm wichtig. Berühren und entfernen sie ihn nicht! Eine Geruchssicherung von den brauchbaren Gegenständen für die Einsatzhunde, erfolgt von geschulten Einsatzkräften.
04

Suchmaßnahmen abstimmen

Unkoordinierte Suchaktionen können Spuren verändern. Stimmen Sie eigene Aktivitäten mit der Polizei oder der zuständigen Einsatzleitung ab.
05

Personensuchhunde frühzeitig ansprechen

Ob und wann ein Einsatz sinnvoll ist, wird anhand der konkreten Lage gemeinsam mit der Polizei beurteilt. Sprechen Sie uns frühzeitig an.
Ablauf & Grenzen

Wie ein Einsatz abläuft – und was er leisten kann

Ablauf eines Einsatzes

Nach Eingang einer Einsatzanfrage werten wir zunächst alle verfügbaren Informationen aus. Dabei sind insbesondere folgende Fragen von Bedeutung:

  • Wann wurde die Person zuletzt sicher gesehen?
  • Wo befindet sich der letzte gesicherte Aufenthaltsort?
  • Welche Gefährdung besteht?
  • Welche Suchmaßnahmen wurden bereits durchgeführt?
  • Gibt es einen geeigneten Geruchsgegenstand?
  • Welche möglichen Ziele oder Bewegungsrichtungen bestehen?
  • Welche Einsatzkräfte und Teams sind verfügbar?

Faktoren in der Personensuche

Ein Personensuchhund ist ein spezialisiertes Einsatzmittel. Das Suchergebnis kann von zahlreichen unvorhersehbaren Faktoren beeinflusst werden:

  • Alter und Verlauf der Geruchsspur
  • Wetter, Wind, Temperatur und Luftfeuchtigkeit
  • Beschaffenheit des Untergrunds
  • Personen- und Verkehrsaufkommen
  • Veränderungen am Ausgangsort
  • Qualität des Geruchsgegenstandes
  • körperliche und mentale Belastung des Hundes

Ein bestimmtes Suchergebnis oder das Auffinden einer vermissten Person kann nicht garantiert werden. Unsere Teams arbeiten sorgfältig und immer innerhalb ihrer fachlichen und tatsächlichen Möglichkeiten.

Mantrailing

Die Suche nach dem individuellen Geruch

Zu Beginn der Suche erhält der Personensuchhund einen geeigneten Geruchsgegenstand der vermissten Person. Diesen Individualgeruch nimmt er über die Nase auf und folgt der Geruchsspur.

Ein Personensuchhund sucht nicht allgemein nach menschlichem Geruch. Er wird darauf trainiert, die Spur einer bestimmten Person von den Gerüchen anderer Personen zu unterscheiden.

Wo Personensuchhunde eingesetzt werden können

Städte & WohngebieteBahnhöfe & HaltestellenGebäude & EinrichtungenStraßen & ParkplätzeWald- & FeldgebieteKranken- & PflegeeinrichtungenGewerbe- & IndustriegebieteFahrzeuge & Abgangsorte

Mensch und Hund als Team

Der Hund gibt die Richtung vor. Die Hundeführerin oder der Hundeführer beobachtet das Verhalten, sorgt für sichere Leinenführung und stimmt sich mit der Einsatzleitung ab. Ein leistungsfähiges Team entsteht nur durch regelmäßiges Training und präzise Kommunikation.

Ausbildung

Einsatzfähigkeit entsteht durch kontinuierliches Training

Die Ausbildung eines Personensuchhundeteams ist anspruchsvoll und langfristig angelegt. Sie dauert in der Regel 2 Jahre bis ein Hund einsatzfähig ist. Unsere Teams trainieren an wechselnden Orten und unter unterschiedlichen Bedingungen – damit sie den vielfältigen Anforderungen einer Vermisstensuche gewachsen sind.

Ausbildung der Personensuchhunde

  • Aufnahme eines individuellen Geruchs
  • Unterscheidung verschiedener Gerüche
  • Verfolgen unterschiedlich alter Spuren
  • Arbeiten auf wechselnden Untergründen
  • Suche in stark frequentierten Bereichen
  • Arbeiten bei Dunkelheit & Ablenkung
  • Eindeutige Anzeige der gesuchten Person
  • Suche in Gebäuden
  • Anzeige einer nicht vorhandenen Spur

Ausbildung der Hundeführer:innen

  • Verhalten & Körpersprache des Hundes
  • Grundlagen der Geruchslehre
  • Such- und Einsatztaktik
  • Orientierung & Kartenkunde
  • Funk & Kommunikation
  • Erste Hilfe & Eigensicherung
  • Datenschutz & Zusammenarbeit mit der Polizei

Trainingsorte gesucht

Für realitätsnahe Übungen suchen wir abwechslungsreiche Orte: Büros, Schulen, Pflegeeinrichtungen, Hotels, Lager- und Gewerbeflächen, Parkhäuser sowie Wald- und Freizeitflächen.

Trainingsort anbieten
Über uns

Für vermisste Personen im Einsatz

Die Personensuchhunde Südhessen e. V. sind ein eingetragener Verein mit Sitz in Pfungstadt. Unser Ziel ist die Ausbildung und der Einsatz leistungsfähiger Mensch-Hund-Teams für die Suche nach vermissten Personen – vor allem in Zusammenarbeit mit der Hessischen Polizei.

01

Verantwortung

Unsere Beobachtungen können für den Verlauf einer Suche entscheidend sein. Wir arbeiten sorgfältig und geben Informationen ausschließlich an die zuständigen Stellen weiter.

02

Diskretion

Informationen über vermisste Personen, Angehörige und Einsatzmaßnahmen werden vertraulich behandelt.

03

Verlässlichkeit

Die Zusammenarbeit mit der Polizei verlangt klare Strukturen, verbindliche Erreichbarkeit und eine fachlich fundierte Arbeitsweise.

04

Teamgeist

Eine erfolgreiche Vermisstensuche ist immer Gemeinschaftsarbeit von Teams, Polizei und weiteren Einsatzkräften.

05

Respekt

Wir begegnen vermissten Personen, deren Angehörigen, allen Einsatzkräften und unseren Hunden mit Respekt.

Mitmachen

Werden Sie Teil unseres Teams

Die Suche nach vermissten Personen erfordert Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit, körperliche Belastbarkeit und die Bereitschaft, regelmäßig zu trainieren. Nicht jede Aufgabe setzt einen eigenen Hund voraus.

01Hundeführerin oder Hundeführer
02Suchgruppenhelfer:in
03Versteckperson im Training
04Organisation von Trainings
05Einsatzvorbereitung & Dokumentation
06Vereinsverwaltung
07Veranstaltungen & Öffentlichkeitsarbeit
08Technik, Fahrzeuge & Ausrüstung
09Suche nach Trainingsorten & Unterstützern
Spenden

Ihre Spende hilft bei der Suche nach vermissten Personen

Ausbildung und Einsatzbereitschaft unserer Teams sind mit erheblichen Aufwendungen verbunden. Mit Ihrer Spende tragen Sie unmittelbar dazu bei, dass wir regelmäßig trainieren und uns auf Einsätze vorbereiten können. Jede Spende hilft – unabhängig von ihrer Höhe.

10 €/ Monat

Trainingsmaterial

25 €/ Monat

Fahrt- & Ausbildungskosten

50 €/ Monat

Sicherheits- & Einsatzausrüstung

100 €/ Monat

Trainings- & Fortbildungsmaßnahmen

Wofür Spenden eingesetzt werden

  • Ausbildung & Fortbildung der Teams
  • Suchgeschirre, Leinen & Sicherheitsausrüstung
  • Einsatzkleidung & Schutzausrüstung
  • Funk-, Kommunikations- & GPS-Technik
  • Erste-Hilfe-Ausstattung
  • Fahrt- & Fahrzeugkosten, Versicherungen
  • Tiermedizinische Vorsorge
  • Informations- & Öffentlichkeitsarbeit
Online-Sofortspende

Jetzt sicher spenden – in unter einer Minute

Jede Spende finanziert Ausbildung, Ausrüstung und Einsätze unserer ehrenamtlichen Hundeteams. Zahlen Sie sicher per PayPal oder Kreditkarte – ein PayPal-Konto ist nicht nötig.

PayPal Kreditkarte
Ich möchte spenden
SSL-verschlüsselt über PayPal – Kreditkarte ohne Konto möglich
Häufige Fragen

Antworten auf wichtige Fragen

Nein. Besteht Anlass zur Sorge oder kann eine Gefährdung nicht ausgeschlossen werden, sollte die Polizei sofort informiert werden.

Der Verein

Der Vorstand

Der gewählte Vorstand vertritt die Personensuchhunde Südhessen nach Außen und gegenüber Behörden.

1. VorsitzendeNicole Rau
2. VorsitzendeTeresa Seibert
KassenwartSandra Krämer
SchriftführerinDiana Riemenschneider
BeisitzerAndreas Maximilian Nolte, M.Sc. (London)
Kontakt

Kontakt zu den Personensuchhunden Südhessen

Sie möchten Kontakt wegen einer vermissten Person aufnehmen, unseren Verein unterstützen, Mitglied werden oder einen Trainingsort anbieten? Schreiben Sie uns.

Anschrift
Gernsheimer Straße 49, 64319 Pfungstadt
E-Mail
info@psh-suedhessen.de

Bei einer akuten Gefahrenlage verständigen Sie bitte zuerst die Polizei unter 110. Bei Notfällen NICHT das Formular verwenden!

info@psh-suedhessen.de

E-Mail schreiben

Die Website der Personensuchhunde Südhessen wurde gesponsert durch das Sachverständigenbüro Andreas Maximilian Nolte – Fachbereich Compliancerecht und Forensik.